Traumreisen

Traumreisen zum Genießen und Abtauchen

Traumreisen

Falls jemand nach mir sucht, ich bin gerade auf Traumreisen.

Fantasiereisen sind wie ein Kurzurlaub für die Seele. Traumreisen können durch das Erzählen einer schönen Entspannungsgeschichte von einer anderen Person geführt werden. So kann sich der Übende gedanklich völlig entspannt an einen anderen Ort begeben, an dem er sich wohlfühlt und den er selbst gewählt hat. Oder der aus den Erzählungen des Reiseführers entspringt. Meist sind diese Orte friedvolle, wohltuende Ruheoasen.

Traumreisen verhelfen zur Entspannung und können einfach so zur Erholung gemacht werden. Traumreisen werden aber auch in den verschiedensten therapeutischen Verfahren angewandt. Traumreisen in therapeutischen Verfahren gibt es:

Die Einsatzgebiete von Traumreisen sind vielseitig.

Mit Hilfe von inneren Bildern verhelfen Traumreisen einem Übenden sich seinen Schwierigkeiten offen zu nähern. Solche inneren Ruhebilder vermitteln Geborgenheit und können durch die Zuwendung des Anleitenden zum Übenden verinnerlicht werden. Oft ist auch Entspannungsmusik Teil von Traumreisen. Durch eine so hervorgerufene leichte Trance, fällt es manchen leichter sich in diese Geschichte einzufinden. Traumreisen können dabei helfen, besser einzuschlafen.

 

Weitere Einsatzgebiete von Traumreisen sind:

  • bei Konzentrationsstörungen.
  • bei der Bewältigung von Ängsten, Phobien und Zwängen.
  • bei Stress.
  • bei Schmerzen.
  • bei der Selbstfindung.
  • bei der Sinnfindung im Leben.

 

Ein Beispiel geführter Traumreisen (Hier wird dem Zuhörer alles vorgegeben.):

Du spazierst gemütlich am Meer, die Sonne scheint auf deine Schultern und du spürst ihre Wärme. Du spürst den warmen Sand unter deinen Füßen und kannst die Wellen rauschen hören. Du riechst das Salz in der Luft, der Wind streift deine Haut...

Halboffene Geschichten lassen Raum für freie Bilder und Gedanken, mit denen sich der Traumreisende gerade wirklich beschäftigt und für Möglichkeiten zur Lösungsfindung. :

Traumreisen an einen vorgegebener Ort, nehmen wir wieder das Meer, formuliert mit offenen Fragen wie: Was möchtest du jetzt tun?

oder: Du kannst dich nun ans Ufer setzen und Bilder in den Sand malen. Wie sehen diese Zeichnungen aus?

Bei offenen Traumreisen stellt der Anleiter nur das Gerüst dar, derjenige, der die Traumreisen erlebt, kann individuell seinen eigenen Wohlfühlort aufsuchen oder ihn sich schaffen.

Ich persönlich finde es besser, wenn nur ein Teil der Traumreiseübung vorgegeben ist und ein anderer Teil der Traumreisen individuell gestaltet werden kann. Denn wir alle haben auch ganz unterschiedliche Ruhebilder. Während meiner Ausbildung erlebte ich einmal bei einer Übung zur Tranceeinleitung, dass es jemandem mit der vorgegebenen Traumreise überhaupt nicht gut ging. Er verband sehr negative Erlebnisse mit der vorgegebenen Szenerie. Was den meisten Menschen hier sehr hilfreich ist, wurde für ihn so eine negative Tranceerfahrung. Dieser Mensch war eben nicht wie die meisten. Tränen können durchaus bei einer tiefergehenden Übung vorkommen, jedoch sollten sie nicht bereits bei angenehmen Geschichten, die einem zur Entspannung verhelfen sollen, fließen.

Beispiel: Wasser beruhigt und entspannt mich ungemein und ich könnte sogleich darin eintauchen, wenn mir jemand nur lange genug vom Fluss oder vom tiefen Bach erzählt. Für einen anderen Menschen kann es jedoch eine Hölle der Zeitreise bedeuten, weil er als Kind fast ertrunken wäre.

Eine Absprache vorab, kann solche Situationen verhindern, deshalb werden wir bevor wir mit Traumreisen beginnen, gemeinsam herausfinden was Ihre Vorlieben sind. Ich selber mag es auch nicht, wenn mir jemand sagt, was ich zu tun und zu lassen habe, wo ich mich wohlfühlen soll, denn das geht nicht. Ich finde es sehr wichtig, bei allen möglichen Verfahren, die Traumreisen in irgendeiner Form mit einbinden, das Individuum zu waren.

Es würde mich freuen Sie in die wundervolle Welt der Traumreisen mitnehmen zu dürfen.

 

Katharina Bloom
Heilpraktikerin für Psychotherapie