Meditation

Meditation erleben


Was genau ist Meditation?

Meditation

Das Wort Meditation kommt aus dem lateinischen Meditatio und heißt so viel wie in der Mitte ankommen, seine Mitte finden. Meditation wird in vielen, vor allem aber in den fernöstlichen Religionen wie dem Buddhismus praktiziert. Es gibt jedoch auch christliche Formen der Meditation, das Gebet gehört ebenfalls dazu. Meditation ist ein tranceähnlicher Zustand. Der Praktizierende ist dabei völlig wach. Die Wahrnehmung wirkt durch eine Meditation in manchen Bereichen intensiver und klarer als zu vor.

Beim direkten Vergleich von Meditation und Trancezustand sind die Meinungen gespalten, da im Gegensatz zur hypnotischen Trance, die Meditation als eine Selbstversenkung in Stille bewusst geschieht. Aus der Sicht eines Hypnotiseurs, ist demnach auch die Hypnose eine Art geführte Meditation. Wie man es sieht, bleibt einem selbst überlassen.

Die Meditation erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn Begriffe wie Bewusstwerdung und die innere Mitte stehen in hektischen Zeiten und ständiger Suche nach Glück und Sinn als rettender Einfall im Raum. So können wir uns diese Eigenschaften der Meditation als kleine Insel in uns selbst vorstellen. Sollten Sie lieber auf ein Buch zurückgreifen, sei Ihnen gesagt, lesen ist nicht gleich Meditation - doch genießen Sie Ihren Krimi.

Ein meditatives Erlebnis kann aus einer stets gleichmäßigen Bewegung, sogar beim Putzen empfunden werden. Manchen Menschen fällt es in einer Gruppe leichter, den Einstieg in die Meditation zu finden. Meditation ist kein Therapieersatz, aber es kann mental stärken und ein schöner Austausch unter den Übenden sein. Meditation wird einfach erlebt.

Ich persönlich halte sehr viel von diesem Innehalten in unserer super-schnelllebigen Zeit, in der man Multitasking-fähig sein muss, was total unnatürlich ist. Ein solches, achtsames Innehalten kann man nicht nur auf der so genannten Meditationsmatte Zuhause, sodern ebenfalls am Arbeitsplatz praktizieren. Sie sind dazu eingeladen, hier ein paar Übungen kennen zu lernen.

Verschiedene Arten der Meditation

  • Zen-Meditation.
  • Christliche Meditationsübungen.
  • Meditation beim Gehen, in Bewegung oder im Sitzen.
  • Lichtmeditation.
  • Bergmeditation.
  • Meditation über Mandarinen.

Eigentlich könnte man über alles Mögliche meditieren. Eines haben die Dinge gemein: Man ist mit einer Sache beschäftigt, auf eine Sache konzentriert, beispielsweise auf seine Atmung, um sich in diesen anderen Zustand zu begeben.

Wobei kann Meditation helfen?

  • bei der Achtsamkeitsübung.
  • bei der Klarheitsfindung.
  • innere Stabilität zu erlangen.
  • kann uns Kraft schenken.
  • sich von belastenden Gedanken befreien.
  • um Ruhezeit zu machen, sich zu erholen.
  • um seinen Glauben wieder mehr zu stärken.
  • um das, woran man glaubt, wieder mehr zu fühlen.

 

Wie in ein Gebet kann man zudem andere Personen in die Meditation mit einbeziehen. Man könnte sogar so weit gehen zu sagen, Meditation könne bei der Schmerzbekämpfung eingesetzt werden, wovon ich jedoch im Allgemeinen erst mal abraten würde. Schmerzen sind auch ein wichtiges Alarmsignal des Körpers.

 

Katharina Bloom
Heilpraktikerin für Psychotherapie