Grundhaltung

„Wenn etwas nicht funktioniert, probiere etwas anderes.“

Grundhaltung

Meine Arbeit hier sehe ich viel mehr als eine Berufung an. Ich selbst durfte Möglichkeiten kennen lernen, die mir sehr viel Kraft gegeben haben und die mich heute noch auf meinem Weg gut tragen. Diese Kraft möchte ich weitergeben.

Ich persönlich sehe mein Tun als eine Prozessbegleitung. Die von mir angewandten Verfahren können eine heilsame Wirkung zeigen, Heilsversprechen mache ich dennoch nicht. Nicht zu letzt liegt der Schlüssel zum Erfolg auch bei Ihnen selbst. Wir können jedoch gemeinsam den verlorengeglaubten Schlüssel finden, wenn Sie möchten.

Bei mir können sie ungezwungene Atmosphäre erleben. Sie können Ruhe und Kraft tanken, Wärme und Geborgenheit, Wertschätzung und ein achtsames Annehmen, was auch immer kommen mag. Sie können in Ruhe ankommen, bei sich ankommen, Kraft finden, neue Perspektiven sehen, achtsamen Umgang mit sich selbst lernen. Was auch immer Sie mitbringen, daraus können wir etwas Neues machen. Oder das Mitgebrachte kann so angenommen werden, wie es ist, jedoch mit einer positiveren Sichtweise.

In ruhiger Atmosphäre gehe ich mit Ihnen gemeinsam so weit wie Sie es möchten, immer im Hier und Jetzt. Sie erleben kein striktes Vorangehen nach Schema F, sondern Natürlichkeit. Manchmal ist es gut, Gegebenheiten zu etwas neuem zu verändern, nach Lösungen zu suchen. Manchmal kann die Lösung aber auch schon sein, die Dinge so zu akzeptieren wie sie sind, mit liebevoller Betrachtung. Wir schauen gemeinsam danach, was für Sie gut ist.

Meiner Erfahrung nach fällt es manchmal leichter über bestimmte Themen zu reden, wenn im Hintergrund Musik läuft, die einem Geborgenheit vermittelt. Musik kann uns sehr viel Kraft und Sicherheit schenken, kann uns inspirieren, kann positive Gefühle in uns verankern. Wenn es hilft, Vertrauen zu finden, können wir zu Beginn oder nebenher Musik spielen lassen.

Ein positives Plus:

Ich muss Sie nicht ansehen können, um mitzugehen. Ich konzentriere mich auf andere Wahrnehmungen wie die Stimme, den Ton, die Ausstrahlung, eine Stimmung, die jemand mit in den Raum bringt. So müssen Sie sich nicht von Blicken durchbohrt fühlen. Diese Erkenntnis verwendet man auch beim Telefoncoaching. Da man einander nicht sehen kann, fällt es manchen dabei leichter, sich zu öffnen. Der Schutz des einander Nichtsehens, ist bei mir automatisch gegeben. Wenn ich dabei auf einmal sehen könnte, würde ich mich wohl viel zu sehr am visuellen festhalten und so würden mir vielleicht kleine Nuancen nicht auffallen. Im Gespräch mit sehenden Mitmenschen erlebe ich oft, wenn ich ihnen etwas sehr Bedeutsames erzähle, dass irgendwann die Aufmerksamkeit durch irgendwas abgelenkt wird und sie die Hälfte von dem Gesagten nicht mehr mitbekommen haben.

Wenn jemand dem anderen ansieht, dass es einem gerade nicht besonders gut geht, folgen oft Kommentare wie: "Du siehst überhaupt nicht gut aus, ganz blass und mitgenommen." So hat man noch nicht einmal mehr die Wahl so zu tun als ob alles gut wäre oder selbst einzuräumen, dass es einem wirklich nicht gut geht. Man wünscht sich, der sehende „Beobachter“ würde einfach mal ruhig sein... Das visuelle Wahrnehmen von Stimmungen anhand der Gesichtszüge kann manchmal gut und hilfreich sein, es kann manchmal aber auch ganz schön nerven.

Das war ein kleiner Einblick für Sie aus meiner Erlebniswelt.

 

Katharina Bloom
Heilpraktikerin für Psychotherapie